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Ausstellung STOP_GO
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Frida Lisa Carstensen Jersø
ohne Titel, aus der Serie: FRIDA
2021
Archiv-Pigmentdruck auf Barytpapier, gerahmt, 70 x 56 cm© Frida Lisa Carstensen Jersø
Nelly Habelt
pause
2025
Full HD-Video, Farbe, ohne Ton: verschiedene Performances, jeweils 0:25 min© Nelly Habelt
Pia Maria Martin
FITZE
2022
Super8, SW, Ton, 1:29 min
Musik: Moritz Finkbeiner© Pia Maria Martin
Roxana Rios
FIGURE, FORM
seit 2020,
Mehrkanal Fotoinstallation© Roxana Rios
20. September bis 16. November 2025
STOP_GO
Möglichkeiten und Grenzen von Bewegung
Künstlerinnen:
Frida Lisa Carstensen Jersø
Nelly Habelt
Pia Maria Martin
Roxana Rios
sowie Arbeiten von: Trisha Brown, Hamish Fulton, Shahryar Nashat, Royden Rabinowitch, Henk Visch
Eine Gruppenausstellung mit vier aktuellen Künstlerinnen, die sich auf verschiedene Weisen mit Formen und Grenzen von Bewegung beschäftigen. Damit setzt die Galerie auch eine Reihe fort, in der sie verschiedene künstlerische Grundbegriffe neu befragt. Beim klassischen Thema der Darstellung von Bewegung hat sich in jüngerer Zeit der Blick der Kunst verstärkt der Betrachtung von Mensch und Gesellschaft zugewandt. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Bewegung führt auch in dieser Ausstellung zu Fragen nach dem gesellschaftlichen Umfeld: Wie gehen wir mit kollektiv vermittelten Idealen von Dynamik, Mobilität und Sportlichkeit um? Wie gehen wir mit den Grenzen der Dynamik in Wirtschaft, Umwelt und Technologie um? Wie betrachten wir den Körper zwischen dem Wunsch nach Fitness und den Grenzen durch Alter, Krankheit oder Behinderung? Welche bildnerischen Möglichkeiten entwickeln und nutzen Künstler:innen heute, und welche Kontexte beziehen sie ein?
Pia Maria Martin arbeitet mit den traditionellen analogen Mitteln des animierten Filmbildes um Phänomene der Gegenwart neu zu deuten.
Frida Lisa Carstensen Jersø thematisiert in fotografischen Selbstbildnissen den Verlust der eigenen körperlichen Mobilität.
Nelly Habelts Video von Performances im öffentlichen Raum ist von Parkours und städtischer Architektur inspiriert.
Roxana Rios erkundet in einer Fotoinstallation die Rolle von Posen und Bewegungen bei der Repräsentation von Identität.
Die Arbeiten der vier Künstlerinnen werden von Werken aus dem Bestand der Städtischen Galerie sowie Museumsleihgaben begleitet.
Die Eröffnung findet Freitag, 19. September um 19 Uhr in der Städtischen Galerie Nordhorn statt.

