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Der Kunstpreis der Stadt Nordhorn
Seit 1979 zeichnet die Stadt Nordhorn jährlich eine Künstlerin oder einen Künstler der Gegenwart aus, die oder der in jüngster Zeit durch herausragende Arbeiten auf sich aufmerksam gemacht hat.
Seit langem genießt der Preis in großes Renommee und hat die Stadt Nordhorn als bedeutenden Standort für Gegenwartskunst bekannt gemacht.
Der Kunstpreis wird als Auszeichnung für ein künstlerisch junges, über die regionalen Zusammenhänge deutlich hinausweisendes Werk vergeben. Neben einem Preisgeld von 4.500 EUR umfasst der Preis auch eine Ausstellung in der Städtischen Galerie sowie eine begleitende Publikation. Regelmäßig kauft die Stadt auch eine kleinere Arbeit an.
Die Auswahl der Kunstpreisträgerin oder des Kunstpreisträgers unterliegt keinen festgelegten Kriterien. Auch gibt es keine Einschränkung hinsichtlich Alter, Nationalität, künstlerischer Ausdrucksform wie Skulptur, Malerei, Fotografie, Video etc. Er bzw. sie sollte jedoch nach Möglichkeit einen Wohnsitz in Deutschland haben.
Direkte Bewerbungen für den Preis sind nicht möglich.
Die Auswahl erfolgt in einem Nominierungsverfahren. Jedes Jahr werden drei Fachleute (z.B. in den Bereichen Ausstellungswesen, Kunstkritik oder Wissenschaft) eingeladen, je zwei Künstlerinnen oder Künstler vorzuschlagen, die sich bei der Städtischen Galerie Nordhorn bewerben können.
Die Entscheidung über die Vergabe fällt eine Jury, die sich aus der städtischen Kulturverwaltung, den Mitgliedern des städtischen Kulturausschusses sowie dem erweiterten Vorstand des Förderkreises der Städtischen Galerie zusammensetzt. In der Regel tagt die Jury im Frühsommer, und die Ausstellung findet zu Beginn des Folgejahres statt
Die bisherigen Kunstpreise
1979 Johannes Tapyuli und Klaus Stümpel
1980 Timm Ulrichs
1981 Angelika Margull
1982 Walter Stöhrer und Karl Manfred Rennertz
1983 Bernhard Luginbühl
1984 Robert Häusser
1985 Franz Erhard Walther
1986 Robert Schad
1987 Eugène Dodeigne
1988 Willem Sanders
1989 Henk Visch
1991 Anne-Marie van Sprang
1992 Monika Brandmeier
1993 Markus Mussinghoff
1994 Anne Berning
1995 Ralf Peters
1996 Andrea Ostermeyer
1997 Franz Ackerman
1998 Ernst Caramelle
1999 Felix Stephan Huber
2000 Peter Dombrowe und Christopher Muller
2001 Beate Gütschow und Alice Stepanek/Steven Maslin
2002 Anna Guðjónsdóttir
2003 Jörg Wagner
2004 Andreas Gefeller
2005 Anett Frontzek
2006 Franka Hörnschemeyer
2007 Matthias Bitzer
2008 Isa Melsheimer
2009 Tilo Schulz
2010 Susanne M. Winterling
2011 Michaela Melián
2012 Benjamin Bergmann
2013 Shahryar Nashat
2014 Kerstin Brätsch/DAS INSTITUT
2015 Benjamin Houlihan
2016 the old boys’ club (Katja Bonnenfant)
2017 Florian Auer
2018 YRD.Works (Yacin Boudalfa, Ruben Fischer & David Bausch)
2019 Michaela Meise
2020 Andreas Koch
2021 Mehtap Baydu
2022 Heba Y. Amin
2023 Niklas Goldbach
2024 Isaac Chong Wai
2025 Franziska Nast
