1  Frederik Kochbeck
2  Jenny Michel
3  Mehtap Baydu
4  Jens Kloppmann
5  Thomas Bachler & Karen Weinert
6  Katja Pfeiffer
7  Annika Kahrs
8  Dennis Graef

 

1  Hansa Wohnstift am Vechtesee
2  Stadtbibliothek Nordhorn
3  Ordnungsamt der Stadt Nordhorn
4  Kreis- und Kommunalarchiv
5  Agentur für Arbeit/BIZ
6  GEWO – Gesellschaft für Wohnen und Bauen
7  Musikschule Nordhorn
8  Bierkantine am Alten Hafen

 

Download Übersichtsplan mit Informationen

 

Mit der Ausstellung GASTSPIELE verlässt die Städtische Galerie Nordhorn vom 19. August bis zum 28. Oktober 2018 ihr angestammtes Domizil und begibt sich mit acht künstlerischen Präsentationen in acht öffentlich zugängliche Räume und Gebäude der näheren Umgebung.

Aus Sicht der Kunstinstitution ist dies ein veränderter Blick auf die eigene Stadt, ihre Topographie und ihre Orte. Aus Sicht des Publikums ist es das Angebot eines erweiterten Stadtspaziergangs. Während normalerweise die Menschen aus allen Richtungen in den Kunstraum kommen, können sie diesmal von dort aus in die Stadt aufbrechen. Manche Orte werden vertraut sein, manche sind für einen Teil der Besucherinnen und Besucher neu zu entdecken. Umgekehrt verändert sich natürlich auch für die normale Nutzung der Orte etwas, wenn sich dort Kunstwerke in den Alltag einmischen.

Gastgebende Häuser sind das Hansa Wohnstift am Vechtesee, die Stadtbibliothek Nordhorn, das Ordnungsamt der Stadt Nordhorn im Stadthaus II, das Kreis- und Kommunalarchiv, die Agentur für Arbeit mit dem Berufsinformationszentrum, die GEWO – Gesellschaft für Wohnen und Bauen, die Musikschule Nordhorn und die Bierkantine am Alten Hafen. Die dort gezeigten Werke knüpfen auf jeweils eigene Weise an die Funktion oder die Gestalt der Orte an. Es geht dabei weniger um eine direkte Frage nach der Rolle von Kunst im öffentlichen Raum als vielmehr um eine Intensivierung des Dialoges zwischen einer kommunalen Kultureinrichtung und der Stadt, die sie trägt – natürlich mit den besonderen Mitteln der Kunst. Alle Werke sind zu den jeweiligen regulären Öffnungszeiten der Gastgeber frei zugänglich.

Die Galerie selbst dient während der Dauer der Ausstellung als Informations- und Dokumentationspunkt für die einzelnen Kunstbeiträge. Hier gelten die gewohnten Öffnungszeiten des Hauses. Außerdem wird sie zu einem großzügigen Raum für Veranstaltungen und Workshops eingerichtet, denn das ungewöhnliche dezentrale Ausstellungsformat wird auch die Gelegenheit bieten, in der Kunstvermittlung buchstäblich andere Wege zu gehen.

Programm zur Ausstellung