SEHEN SEHEN

EIN BETRACHTUNGSANGEBOT VON ORTSGESPRÄCH


20 kleine Spiegel stehen den Ausstellungsbesuchern zur Verfügung. Jeder Spiegel ist mit einem anderen Begriff versehen. Die Begriffe dienen als verschiedene Aspekte, unter welchen die Spiegelinstallation von Antonia Low betrachtet werden kann.

MONTAGSGESPRÄCHE


Der Spiegel als Objekt steht für Enthüllung und Täuschung. Diese Doppelfunktion hat auf Künstler verschiedener Epochen immer wieder eine Faszination ausgeübt. „Las Meninas“ von Velàzquez oder „Arnolfinis Hochzeit“ von Jan van Eyck sind hier als Beispiele zu nennen.

Im Anschluss an die Ausstellungsbegehung werden in einem Dia-Vortrag Beispiele für die Spiegelungen in der Kunst vorgestellt und im Gespräch die Zusammenhänge mit der Arbeit von Antonia Low erörtert.

FORTBILDUNG ZU GEWICHT DES SEHENS


Im Rahmen der Ausstellung Gewicht des Sehens von Antonia Low hat ortsgespräch eine Fortbildung für die Dozentinnen der Kunstschule und für LehrerInnen durchgeführt. In einer Einführung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer grundsätzliche Informationen zum Kunstwerk selbst und über das Motiv des Spiegels in der Kunstgeschichte erfahren.

Schwerpunkt der Veranstaltung bildeten praktische Anleitungen und Tipps für die Vermittlungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Theorie und Diskussionen wechselten sich mit Praxiseinheiten ab, bei denen die Teilnehmerinnen/Teilnehmer selbst aktiv arbeiten konnten.