ZU KALIN LINDENA


Die Künstlerin Kalin Lindena schafft Ausstellungssituationen, die an Bühnenstücke erinnern: Große Stoffbahnen, zarte Papiergebilde, Skulpturen aus Draht, Texte, Spiegelobjekte, Zeichnungen und Filme kombiniert die Künstlerin zu Installationen, welche als Gesamtkunstwerk den Raum einnehmen. Figurinenhafte Skulpturen erinnern an bewegliche Gestalten, die sie Statisten nennt. Auf höchst sensible Weise lässt Kalin Lindena die Arbeiten in einen Dialog treten, um immer wieder neue Assoziationen beim Betrachter zu wecken. Dabei wirken die einzelnen Exponate niemals fertig oder abgeschlossen, sondern vielmehr als seien sie mitten in einem Prozess begriffen, aus dem heraus wieder neue Situationen entstehen.

Ausgehend von Kalin Lindenas Arbeiten wird im Workshop von “ortsgespräch“ eine eigene Raum-Installation gestaltet: Es werden mobile Skulpturen entworfen, eine Erzählung erfunden und künstlerische Forschung mit Filmaufnahmen betrieben.

Fortbildung zur Ausstellung ‚Kalin Lindena’ am 22.9. Nach einem dialogischen Rundgang durch die Ausstellung werden wir anhand von Auszügen aus den filmischen Dokumentationen des triadischen Balletts von Oskar Schlemmer und der ‚Walking’-Arbeiten von Bruce Nauman die kunsthistorischen Referenzen in Lindenas Arbeit aufgreifen, verschiedene raumbezogene Zeichenübungen erproben und in den Bau von Skulpturen übersetzen. Abschließend werden wir die Übungen mit Blick auf die Vermittlung in der Kunstschule praktisch und theoretisch reflektieren.

 

Workshop: “Skulptur, Installation, Bühne, Film“ am 9. und 10. November von 14:00 bis 18:00 Uhr