Zur Ausstellung 'Die Form ist uns Geheimnis'

Installation 'Überall nur Chaos und Ordnung'


An insgesamt sechs Tagen haben TeilnehmerInnen der Einrichtungen zur psychiatrischen Nachsorge des ev.-ref. Diakonischen Werkes der Grafschaft Bentheim in der Städtischen Galerie gemeinsam ein künstlerisches Forschungsprojekt zur Ausstellung Die Form ist uns Geheimnis entwickelt. Die Konfrontation mit dem Ungeordneten und dem Gefühl von Chaos spielt für einige der Gruppen eine konkrete und alltägliche Rolle im täglichen Leben, für die anderen bilden Vorstellungen von höherer Instanz, die Ordnung schafft, eine grundlegende Rolle in ihrer Orientierung. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven auf Fragen von Chaos, Überforderung, Unordnung kann hier über die Kunst neue Sichtweisen und Möglichkeiten der Gestaltbarkeit im übertragenen, abstrakten Sinne eröffnen. Neben einer dreidimensionalen Installation aus Papier entstand im Rahmen des Workshops auch eine Videoarbeit (hier ansehen).

Fortbildung 'Entwicklung eines Künstlerischen Forschungsprojektes'


ortsgespräch
versteht den projektorientierten Ansatz der Kunstvermittlung in Bezug auf die gesamte Institution. Daher werden für die Fortbildungen zu Kunstvermittlung neben den verschiedenen Gruppen und TeilnehmerInnen der Projekte auch die Künstlerische Leitung der Städtischen Galerie, die pädagogische Leiterin der Kunstschule Städtische Galerie Nordhorn Karin Heidinger-Pena, die Dozenten der Kunstschule sowie Lehrer und Lehrerinnen angesprochen. Inhalte der Fortbildungen sind theoretische Grundlagen und Praxistrainings zeitgenössischer Kunstvermittlung, sowie künstlerisch-praktische Übungen zur Auseinandersetzung mit den Positionen der jeweils laufenden Ausstellung.

In der Fortbildung zur Ausstellung Die Form ist uns Geheimnis haben wir ausgehend von den Werken Einsatzmöglichkeiten und Wirkungskraft künstlerischer Forschungsmethoden im Spannungsfeld Ganztags-Schule vorgestellt, Ideen und Ansätze erprobt und diskutiert.