DER ZWEITE BLICK


Zur Finissage der Ausstellung „Der zweite Blick“ am 5. Mai 2013 stellt ortsgespräch das Projekt „Malerei im Beruf“ vor, welches in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Rosink GmbH Objekteinrichtungen und Rosink GmbH + Co Maschinenfabrik konzipiert und realisiert worden ist. Auszubildende unterschiedlicher Fachrichtungen im Bereich Holz und Metall haben sich intensiv mit den Werken der Ausstellung und ihrer Inszenierung im Raum auseinandergesetzt, künstlerisch ihre lokale Umgebung auf Fragen der Malerei hin erforscht, Vorschläge zur Ergänzung der Ausstellung entwickelt und Gespräche mit dem Ausstellungskurator Tilo Schulz, der Künstlerin Cornelia Renz sowie Galerieleiter Thomas Niemeyer geführt. Die Recherchen und Fragestellungen haben die Auszubildenden in eigene künstlerisch gestaltete T-Shirts übersetzt und in einer eigenen Ausstellung "Der Dritte Blick" räumlich inszeniert.

Fortbildung zum Thema „Malerei im Raum“: Ausgangspunkt der Fortbildung am 6. April ist die aktuelle Gruppenausstellung „Der zweite Blick“. Diese öffnet den Blick für eine Vielzahl von Sichtweisen und Methoden: Das Distanzieren, Fokussieren, die Überlagerung von Bildmotiven und die Bearbeitung bildhistorischer Positionen. Die Fortbildung richtet sich an Dozentinnen und Dozenten sowie Lehrerinnen und Lehrer, die in ihren Kursen und im Unterricht an den Grenzbereichen der Malerei arbeiten und mehr über die Arbeitsweise der Ausstellungskünstlerinnen und -künstler erfahren möchten. Im Ausstellungsrundgang geht es um die Auseinandersetzung mit verschiedenen malerischen und bildimmanenten Fragestellungen, wie z.B. den Wirkungsmöglichkeiten der Farben, Behandlung des Farblichts und des Bildraums. Anhand der vorgestellten Werke werden Einsatzmöglichkeiten und Wirkungskraft der Ästhetischen Forschung als Methode der Kunstvermittlung vorgestellt. In der Fortbildung werden hilfreiche Spielregeln zur konzeptionellen und organisatorischen Vorbereitung der Arbeit gegeben. Mit kleinen Übungen bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aber vor allem die Gelegenheit, mit eigener Ästhetischer Forschung zu beginnen.